Achtung: dieser Erfahrungsbericht zum Salli Sattelstuhl (SwingFit) ist emotionaler als unseren regulären Beiträge. Ich habe mich in ihn verliebt, schon beim ersten Sitzen.

Ich hatte als Entwickler nach 20 Jahren an falsch eingestellten Arbeitsplätzen einen chronisch verspannte Schultern und einen Geiernacken. Die Folge waren fast täglich Spannungskopfschmerzen.

Der Sattelstuhl von Salli löste die Versprechen ein, die ich mir vom bekannteren Swopper versprochen hatte. Der Sattelstuhl hat meine Beschwerden verbessert.

Und…

Vom ersten Moment an habe ich die Sitzhaltung geliebt. Hier meine Erfahrungen und die uneingeschränkte Empfehlung. Salli Systems hat ein tollen Produkt im Angebot.

Los geht’s.

Der Salli SwingFit – eine kurze Übersicht

Salli Sattelstuhl - aufgebaut in Ferrari-rot
  • Sitzhöhe: 52 – 70cm
  • Maximale Last: 120 kg
  • Material: Leder
  • Gewicht: 9 kg
  • Besonderheiten: Sitzfläche zweigeteilt, breite verstellbar, Swing Mechanismus

Sitzgefühl: die Sitzhaltung ist eine Mischung aus Stehen und Sitzen. Der Körper wird weniger gestaucht, Organe im Bauchraum nicht eingeklemmt. Die Wirbelsäule richtet sich automatisch auf, es bedarf keiner Anstrengung gerade zu sitzen. Das entspannt auch die Schultern und den Nacken.

Swing Mechanismus: der flexible Sattel erhöht die Beweglichkeit. Du kannst die Muskeln, das Becken und den Rücken so leichter in alle Richtungen bewegen. Kleine Körperbewegungen, auf dem beweglichen Sitz, machen es von Beginn an einfacher länger auf ihm zu sitzen.

Breite des Sattels einstellbar: Gleichzeitig kann beim SwingFit die Breite auf Dich abgestimmt werden. Das ermöglicht ebenfalls längeres Sitzen auf den Sattelstühlen, die mit Gewöhnung einen hochwertigen Bürostuhl ersetzen.

Fuß mit Massagenoppen: auf den kleinen Massagenoppen auf dem Drehkreuz kannst Du den Fuß immer wieder abstellen. Durch die Noppen rutscht er nicht ab. Barfuß spürst Du sie deutlich an der Fußsohle. Ich bin da allerdings sehr kitzelig. 😉

Leichtläufige Rollen: sofort aufgefallen sind mir die leicht laufenden Rollen. Du kannst am Arbeitsplatz sehr einfach hin und her, was für Ärzte oder Physiotherapeuten wichtig ist. Auch wenn Du zwei Schreibtische hast oder kurz zum Kollegen willst, sehr praktisch.

Lieferung und Aufbau

Mein Modell war damals nicht mehr auf Lager. Der Versand erfolgte direkt aus Finnland, nach der Produktion vom Hersteller verschickt. Genau nach Vorgaben für mich zusammengebaut, das rede ich mir zumindest gerne ein.

Für mich dauerte es ein paar Tage bis zur Lieferung. Da es aber kein Impulskauf war, und die Lieferzeit vorab angekündigt, war das kein Problem.

Bei der Lieferung gleich die erste positive Überraschung. Der Karton hat eine kleine Aufrisskante. Mit solchen Details kann man mich begeistern. Irgendwer hat ein paar Schritte weitergedacht:

Salli SwingFit, Verpackung außen

Der Stuhl wird ohne Plastiktüten & Co verpackt. Salli Systems ist da einen Schritt weiter. Es ist nicht nur Import aus China. Karton, Schutzverpackung und Einzelteile sind durchdacht. Alles wird mit Pappe bzw Papier eingepackt:

Salli SwingFit, Verpackung innen

Der Aufbau ist dann denkbar einfach. Die Gasdruckfeder wird in das Drehkreuz gesteckt, der Sitz des Salli Sattelstuhls oben aufgebracht. Kein Werkzeug nötig. Das Körpergewicht sorgt für den finalen Halt:

SwingFit - Lieferung

Schon kann das Abendteuer Sattelstuhl beginnen.

Der erste Eindruck

Schon das erste mal sitzen war genial. Zum fühlt es sich an wie auf ein Rad zu steigen.

Und Du spürst sofort…

Wie Dein Oberkörper sich aufrichtet, automatisch.

Und Du musst keine Kraft aufwenden, damit Du nicht Doch zusammensackst.

Du setzt Dich hin und das abgekippte Becken stützt Deine Wirbelsäule, die den ganzen Oberkörper aufrichtet. Ohne zu übertreiben: Du wirst nahezu automatisch in eine gesündere Sitzhaltung gebracht.

Ich hatte befürchtet, die Gewöhnung würde lange dauern.

Bevor man aktives Sitzen so richtig zu schätzen weiß, dauert es meist ein paar Wochen. Das kann zwischendurch unangenehm sein, Kraft kosten und auch mal Muskelkater geben. So ging es mir mit dem Swopper.

Beim Salli Sattelstuhl ist das nicht der Fall. Eben weil der Körper mehr durch Becken und Wirbelsäule gestützt wird.

Die aufrechte Haltung ist sofort ein echter Segen. Ich nutze ihn am Schreibtisch. Als ich danach wieder auf dem Bürostuhl gesessen habe, fühlte ich die Haltung regelrecht ungesund. Ich spürte, wie mehr Spannung in die Schulter kam.

Gleichzeitig fällt sofort auf…

Die Rollen gehen leicht und Du bist sehr beweglich

Am Arbeitsplatz ist Laminat. Die Rollen sind unfassbar leichtgängig. Es ist einfach Dich im Sitzen im Raum zu bewegen.

Am Arbeitsplatz hin und her, vielleicht mal zu einem Kollegen rüber. Das funktioniert alles Prima. Du kannst auch eine Trinkflasche etwas entfernt stellen. Dann kommst Du automatisch zu mehr Bewegung. Klappt mit dem SwingFit genial.

Dabei hilft auch…

Der einstellbare Swing-Mechanismus und Fußauflage

Der in sich bewegliche Sattel kann nach vorne und hinten kippen. Der Sitz bleibt nicht starr in einer Position. Er ist nach vorne und hinten beweglich und kannst so Dein Becken auch mal entlasten. Für dynamisches Sitzen ist das ideal.

Ich habe den SwingFit Drehkreuz mit der Massageauflage gewählt. Das Gefühl die Beine abwechselnd oder gleichzeitig mal abzustützen hat mir sehr gut gefallen.

Es gibt wirklich nichts, was ich kritisieren kann. Der erste Eindruck ist darum rund um gelungen.

Tipp
Das Gefühl auf dem Salli SwingFit ist wie eine Mischung aus Swopper und Stehhilfe, das beste aus beiden Welten vereint. Zum Vergleich: meinen Tisch fahre ich für den Sattelstuhl etwa 30 cm höher als für den NextBack. Er ist von Beginn an bequem. Aber: wenn Du nur Bürostühle gewohnt bist, brauchst ein paar Tage um Dich zu gewöhnen.

Die ersten 4 Wochen auf dem Salli Sattelstuhl „SwingFit“

Sitzen auf dem Salli Sattelstuhl gefiel mir vom ersten Moment. Wie beim Schuhkauf… wo das Gefühl einfach stimmt.

Das erste Gefühl war sogar besser, als mein Swopper nach längerer Gewöhnung. Speziell der aufgerichtete Oberkörper, der ohne große Anstrengung in der Position bleibt, hat es mir angetan.

Und trotzdem…

Dein Körper braucht etwas Zeit für die Anpassung. Nach 15 – 20 Minuten fühlte ich meine Sitzhöcker. Im Bereich der Hüfte war die Muskulatur fester. Der beste Vergleich ist vielleicht das Gefühl nach einer längeren Radtour, die Du nicht gewohnt warst.

Darum auch eine Warnung.

Wenn Du gerade in der Rehabilitation bist, oder noch in Behandlung, spreche über den Stuhl mit Deinen Therapeuten. Anders als bei neuen Bürostühlen ist das aktive Sitzen ungewohnt und belastet den Körper.

Du kannst das geänderte Sitzverhalten nicht sofort durchhalten. Du musst noch einige Zeit auch mit einem Bürostuhl arbeiten.

Denn…

Dein Gewicht lastet nicht mehr auf dem Weichgewebe (Vorteil). Dein Gewicht wird von den Sitzbeinhöcker getragen. Das Gewicht verteilt sich vorteilhafter, aber eben ungewohnt.

Sitzbeinhöcker

In diesem Video erklärt eine Physiotherapeutin die veränderte Belastung, und die Vorteile (Englisch):

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Angefangen habe ich mit 15 Minuten. Über 4 Wochen habe ich mich gesteigert. Je nach Körpergewicht kann das schneller gehen… oder länger dauern.

Mittlerweile sitze ich auch mal mehr als eine Stunde am Stück. Danach wechsle ich wieder zum Stehen, auf den Bürostuhl oder mein Deskbike.

Aber…

Ich hatte zu Beginn mit 95 kg ein etwas höheres Gewicht zu tragen. Das belastet stärker. Leichtere Personen empfinden weniger Druck, können von Beginn an länger sitzen. Jeder ist unterschiedlich, es ist kein Wettbewerb. Du kannst Dich auf Dauer nur mit Dir selbst vergleichen.

Die geänderte Haltung nimmt Druck von Deinem Becken (wie oben im Video anschaulich zu sehen). Darum ist die Sitzposition (nach der Gewöhnung) ein spürbarer Vorteil.

Von Anfang an ist das Sitzen angenehm. Du bleibt automatisch aufrecht, aber spürst das Sitzen im unteren Rücken. Nach ein paar Tagen ist diese Gewöhnung aber vorbei.

Nach der Gewöhnung

Das Gefühl zu lange auf einem Rad gesessen zu haben, verschwindet nach ein paar Tagen. Die „Gewöhnung“ ist hier viel weniger Training der Muskelkraft der Körpermitte. Ursachen sind nicht angepasste Strukturen in der Hüfte, rund um das Becken & Co. Sobald die sich gewöhnt haben, sitzt Du auf einem Salli Sattelstuhl im Alltag ohne Probleme.

Mehr als das.

Wenn Du verspannt warst, so wie ich es lange Zeit war, fühlen sich Nacken- und Schulterbereich regelrecht leicht an. Als wäre eine große Last von Dir abgefallen. Du kannst den Kopf zur Seite drehen, nach links und rechts kippen oder nach vorne und hinten.

Da habe ich erst gemerkt, wie entspannt der Körper sein kann.

Wichtiger Unterschied zum Swopper: Die Körperhaltung ist automatisch aufrechter. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Auf die richtige Höhe eingestellt (siehe unten), ist eine gekrümmte Haltung eher unnatürlich und fast nicht möglich. Achtest Du aber auf dem Swopper nicht auf die Haltung, sackst Du zusammen – wie auf jedem anderen Stuhl auch.

Tipp
Interessant: ich sitze auf auf meinem ergonomischen Bürostuhl nun auch aufrechter. Meine Körpermitte ist kräftiger geworden. Davon profitiere ich auch beim Joggen.

Richtig sitzen auf einem Sattelstuhl

Auf- und Absteigen von Sattelstühlen

Salli Sattelstuhl - aufsteigen / absteigen

Die Salli Sattelstühle erinnern optisch an Pferdesattel. Das Sitzgefühl ist, richtig eingestellt, ganz ähnlich.

Doch…

Die richtige Sitzhöhe ist höher als bei einem normalen Hocker. Auf- und Absteigen fühlt sich darum an wie bei einem Fahrrad:

  • Du stehst mit dem linken Bein daneben
  • hälst den Stuhl an der Sitzfläche fest
  • hebst das rechte Bein leicht an und über den Sattel

Beim Abstieg geht die Abfolge den gleichen Weg, nur rückwärts.

Die Höhe einstellen (nicht zu tief)

Die Sitzhöhe war für mich eine Überrraschung. Mein höhenverstellbarer Schreibtisch (Ergolutions PRIMUS) ist für den Salli SwingFit auf Memory-Position zwei fast 30 cm höher als für den Bürostuhl.

Die Höhe einzustellen ist relativ einfach. Salli empfiehlt:

  • Stuhl so hoch ausfahren, dass die Füße nicht mehr den Boden berühren
  • langsam herunterfahren, bis beide Füße fest auf dem Boden stehen

Eine Mischung aus sitzen und stehen. Dadurch öffnet sich der Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper auf 135 Grad:

Sitzposition auf Salli SwingFit

Die Neigung im Becken bringt die Wirbelsäule in die natürliche Krümmung (die doppelte S-Form). Deine Schultern gehen ebenfalls nach hinten, die Brust kommt nach vorne. Ohne zusätzlich Anstrengung. Du spürst wie sich Nacken und Schulterbereich entspannen.

Noch ein Vorteil der Höhe: Dein Gesäß hat mehr Auflage auf dem Sattel. So liegt nicht der ganze Druck auf den zwei Sitzbeinhöckern.

Tipp
Wenn sich während des Sitzens schnell ein Gefühl wie auf einem falschen Fahrradsattel aufkommt, ist der Salli Stuhlstuhl vielleicht zu tief. Der Druck liegt dann nur auf dem Sitzbeinhöcker.

Die Sitzfläche richtig nutzen (nicht zu weit vorne sitzen)

Sitzt Du weiter vorne, hast Du mehr Druck auf dem Genitalbereich. Die Haltung fühlt sich schnell unbequem an:

Für die beste Polsterung sitzt Du weiter hinten auf dem Sattel. Das fühlt sich angenehmer an. Du spürst das Polster, kannst von Beginn an länger auf dem Stuhl sitzen.

Wenn der Stuhl weit genug oben ist, kannst Du auch leichter hinten sitzen.

Denn…

Dann kannst Du die Füße näher am Stuhl platzieren, leicht zur Seite abgespreizt. Das stützt Dich und trägt einen kleinen Teil vom Gewicht. Ist der Stuhl zu tief, lastet der Druck auf dem Sitzbeinhöckern.

Die richtige Position der Füße

An die Fußhaltung musste ich mich erst gewöhnen. Stell Dir vor Du sitzt auf einem Pferd, Fuß im Steigbügel:

  • Oberschenkel leicht gespreitzt
  • Fußspitzen zeigen leicht nach außen

Die Beine stützen Dich und tragen einen kleinen Teil vom Gewicht:

Haltung der Füße auf einem Sattelstuhl

Sitzt Du nah genug am Tisch, hast Du nun sechs Kontaktpunkte:

  • beide Füße stehen auf dem Boden,
  • beide Sitzbeinhöcker liegen hinten auf dem Sattelstuhl auf
  • Unterarme sind vor der Tastatur oder auf der Handballenauflage abgelegt

So geben Füße und Unterarme durch die Kontaktpunkte weiteren Halt und entlasten Deine Rückenmuskulatur.

Der Schreibtisch auf der richtigen Höhe

Die richtige Schreibtischhöhe spielt bei entspannter Arbeit auf dem Sattelstuhl eine zentrale Rolle. Sie unterstützt die aufrechte Haltung und entlastet den Nacken.

Der Ellenbogen sollte etwa auf Höhe des Schreibtisches sein.

Salli empfiehlt auch die Unterarme auf dem Tisch abzulegen (siehe Abbildung). Das empfinde ich als unangenehm. Meine ergonomische Tastatur hat eine Handballenauflage, auf der ich sehr bequem Unterarm und Hände abstützen kann. Der Ellenbogen und Schultern bleiben entspannt.

Wichtig: der Monitor muss ebenfalls hoch genug sein. Laptops sollten auf einm Laptopständer oder einer Monitorerhöhung stehen. Wird der Kopf zu stark nach vorne geneigt, erhöht sich die Last auf Wirbelsäule und Strukturen im Nacken. Das kann zu Verspannungen führen (siehe auch Handynacken).

Quelle der Bilder: salli.com

Vorteile und Nachteile

Der Hersteller nennt auf seiner Seite noch einige Vorteile für die Gesundheit. Diese basieren auf Fachliteratur (Quellenangaben auf der Seite), die ich nicht bis ins Detail bewerten kann. Ich bin kein Mediziner. Positive Effekte auf das Hier und Jetzt kann ich aber selbst spüren.

Vorteile sind unter anderem:

  • entspannter Nacken und Schultern: die Wirbelsäule wird durch das abgekippte Becken gestützt, die Körpermitte stabilisiert. Schultern und Nackenbereich profitieren von der aufrechten Position, Spannung wird reduziert.
  • Blutzirkulation: die Blutzirkulation und Flüssigkeit im Lymphsystem kann im Körper durch die Haltung auf dem geteilten Sattelstuhl verbessert werden. Ich vermute, auch das hat meine Kopfschmerzen reduziert.
  • Darmtrakt und Organe: die aufrechte Haltung nimmt Druck vom Margen-Darm-Bereich, der der Bauch nicht zwischen Becken und Brustkorb eingeklemmt. Zusammen mit aktiveren Bauchmuskeln kann das die Verdauung und den Stuhlgang verbessern.
  • Knie- und Hüftgelenke: der Spitze Winkel auf einem Bürostuhl belastet das Kniegelenk, Knorpel und Bänder. Der entspannte Winkel auf dem Sattelstuhl (ca. 135°) reduziert den Druck. Ich habe keine Knieprobleme gehabt, kann die Aussage nicht genau einschätzen.
  • Rücken: die aufrechte Haltung ist gegen Rückenschmerzen sehr positiv. Sie kann auch einem Bandscheibenvorfall vorbeugen, weil die Bandscheiben nicht einseitig überlastet werden. Im Blog von Ergotopia wird das hier unter Punkt 4 gut beschrieben.
  • Kopfbereich und Atmung: eine statische Haltung des Kopfes und Nacken kann zu Muskelverspannungen führen und den Blutkreislauf reduzieren. Ist der Sternocleidomastoides an der Seite des Halses betroffen, kann der Blutdruck im Hirn steigen und dadurch Kopfschmerzen entstehen.

Gleichzeitig unterstützen Salli Sattelstühle dynamisches Sitzen, nicht nur als Ergänzung zum Bürostuhl. Der Sattel des SwingFit ist beweglich, Dein Becken bleibt nicht statisch.

Nachteile

Wo Licht ist, fällt auch Schatten. Es gibt natürlich auch einige Nachteile:

  • wie bei einem anderen ergonomischen Hocker musst Du Dich erst daran gewöhnen
  • es gibt eine gewisse Investition, es ist keine Anschaffung nebenbei
  • gerade im Büro wirst Du 8 Stunden nicht nur auf Sattelstühlen sitzen
  • Du brauchst trotzdem noch einen ergonomischen Drehstuhl, der auch etwas Geld kostet
  • Bedeutet: Du brauchst auch Platz für Stuhl und den Sattelhocker

Wenn das Budget vorhanden ist, lassen sich die anderen Probleme lösen. Nach der Arbeit verschwindet der Hocker einfach unter dem Tisch. Würde ich jederzeit den Salli zum Arbeiten empfehlen.

Abschließender Eindruck

Für mich hat der Salli bei der Arbeit am Schreibtisch Verspannungen im Nacken und Kopfschmerzen stark reduziert.

Du spürst wie die aufrechte Haltung, bei der die Schultern automatisch weiter nach hinten gehen, gut tut.

Ob reduzierte Verspannungen und quasi keine Kopfschmerzen mehr durch die Durchblutung zum Kopf besser wird, weil Durchblutungsstörungen verhindert werden? Oder die fast automatisch aufrechte Haltung? Vielleicht hilft auch der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel?

Ich bin kein Mediziner, verlasse mich da auf die referenzierten Studien. Denn ganz unabhängig von möglichen Benefits in der Zukunft: die Effekte sind hier und jetzt spürbar. Und wenn es noch tolle Nebeneffekte gibt, umso besser.

Der Fehler den ich gemacht habe: nicht schon 10 Jahre eher auf einen Sattelstuhl umzusteigen. Ich schließe mich den klaren Empfehlungen für Salli Sattelstühle an.